Barrierefreier Zugang zum Schloss - Vision oder bald realisierbar?
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Zu Barrierefreiheit und Denkmalschutz

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Um allen Besuchern, auch behinderten Menschen
sowie Familien mit Kinderwagen, den Zugang zum
Schloss zu ermöglichen, (wie es die UNO Behindertenrechtskonvention Artikel 30, das Grundgesetz Artikel 3 Abs. 3 und das Behinderten Gleichstellungsgesetz § 4 fordern), bemüht sich der Förderverein
Renaissanceschloss Ponitz e. V. gemeinsam mit
der Gemeinde Ponitz seit mehreren Jahren um eine
barrierefreie Erschließung des Schlosses.
Dieses Projekt gliedert sich in die äußere Erschließung,
die zum parkseitigen Eingang führt und einen
Aufzug im Inneren des Gebäudes.
Projektbeschreibung
Da die barrierefreie Erschließung über den Haupteingang auf der Ostseite auf Grund der verschiedenen Höhenniveaus im Inneren größere Schwierigkeiten bereitet, wurde die Erschließung von der Westseite ins Auge gefasst. Mehr ...
Funktional öffnet sich die Anlage zum Park und kann als zusätzliche Veranstaltungsfläche genutzt werden, z. B. Treppentheater, regionale Märkte, Feste, Sektempfänge bei Trauungen und private Veranstaltungen.
Das Schloss kann nun auch im Sommer einen eigenständigen Außenraum entwickeln und bietet die Möglichkeit, unabhängig von den Öffnungszeiten, individuell wahrgenommen zu werden.
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Barrierefreiheit und Denkmalschutz
Der Entwurf wurde am 3. März 2008 dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie vorgestellt. Durch die Denkmalfachbehörde wurde dieser Entwurf als besonders gelungen eingeschätzt, der dem Erscheinungsbild des Kulturdenkmals angemessen ist. Der Entwurf der Architektin Ursula Fuss besitze Modellcharakter für weitere barrierefreie Lösungen an Kulturdenkmalen. Auf dieser Grundlage wurde die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis erteilt.
Frau Fuss hat bereits mehrere Projekte an Kulturdenkmalen realisiert. So schuf sie barrierefreie Zugänge an der Christuskirche in Mainz, an der Gedächtniskirche in Speyer sowie an weiteren denkmalgeschützten Gebäuden und öffentlichen Einrichtungen. Nähere Informationen über diese Projekte sind unter www.con-fuss.de einsehbar.
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Finanzierung des Projektes
Der barrierefreie Zugang zum Renaissanceschloss Ponitz, einschließlich Aufzug im Gebäude, ist ein sehr ehrgeiziges, aber dem Kulturdenkmal angemessenes Projekt. Die Außenanlage ist nicht nur ein technisches Bauwerk um den Höhenunterschied zwischen dem zum Schloss führenden Weg und dem Fußbodenniveau in der ehemaligen Schlossküche („Talstation“ des Aufzuges) zu überwinden, sondern ein Gestaltungselement das auch eine Mehrfachnutzung ermöglicht.
Die Gesamtkosten dieses Projektes belaufen sich auf rund 375.000 €. Diese Summe ist weder vom Förderverein Renaissanceschloss Ponitz noch von der Gemeinde allein aufzubringen. Da jedoch für die Beantragung von Fördermitteln stets ein Eigenanteil bereitgestellt werden muss, der in der Regel mindestens 25% beträgt bedeutet dies, dass wir erst einmal rund 95.000 € selbst aufbringen müssen.
Neben der allgemeinen Einwerbung von Spenden für dieses Projekt, die direkt auf ein speziell dafür eingerichtetes Konto eingezahlt werden können, ist auch vorgesehen, für die Stufen der Treppenanlage Paten zu gewinnen, deren Patenschaft zur Finanzierung beiträgt. Mehr ...
Die Erlöse der Patenschaften fließen ebenfalls in das Spendenkonto für den barrierefreien Zugang.
Wir würden uns freuen, wenn wir für dieses Projekt möglichst viele Unterstützer finden, denn nur dann ist diese Vision realisierbar.
Spendenkonto für barrierefreien Zugang:
Empfänger: Förderverein Renaissanceschloss Ponitz e. V.
Kontonummer: 1200002489
Bankleitzahl: 83050200
Kreditinstitut: Sparkasse Altenburger Land
Kennwort: Barrierefreier Zugang Schloss Ponitz
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